Wir sind Menschen aus dem Wiener Stadtteil Breitensee und darüber hinaus, die in diesem Grätzl ein gemeinschaftliches Wohnprojekt realisieren möchten.

Die erste Idee dafür entstand Anfang 2017. Derzeit sind wir 11 Erwachsene und 9 Kinder mit der konkreten Perspektive für eine gemeinschaftliche Wohngruppe innerhalb eines großen konventionellen Bauprojektes. Dieses soll in den nächsten Jahren realisiert werden.

Wir wünschen uns, als Gruppe weiter zu wachsen – sowohl in einer unmittelbaren Hausgemeinschaft als auch in Form eines offenen Grätzlvereins, der Impulse für die Breitenseer Nachbarschaft setzt.

Vorstadt. Vielfalt.

Vielfalt ist für uns zentral: Wir möchten mit ganz unterschiedlichen Menschen zusammenleben. Akzeptiert und ernst genommen zu werden ist ein Bedürfnis, das jeder verspürt – egal wie alt man ist, woher man kommt, wen man liebt, woran man glaubt oder welche persönlichen Prioritäten man hat.

Einige von uns wohnen bereits seit Längerem im Grätzl Breitensee und haben die Vorzüge schätzen gelernt: die gewachsenen Strukturen des Gründerzeitviertels, die Lage an der Vorortelinie und die kurzen Wege. Wir erreichen in 15 Minuten ebenso den Stephansplatz wie auch die Steinhofgründe – um nur zwei Beispiele zu nennen.

Das Vorstadthaus bedeutet für uns gemeinsames Leben, Wohnen und auch Arbeiten in Breitensee. Heißt übersetzt: Anstatt nach dem Job nach Hause, zum Kindergarten oder in die Schule und dann mit den Kindern zum Nachmittagsturnen oder zur Musikgruppe zu hetzen, wollen wir versuchen, zahlreiche Aktivitäten unter dem Dach des Vorstadthauses zu ermöglichen – als Angebot nach innen und außen, ohne Zwang.

Wir nennen das auch: Slow Living.

Einen ganz wesentlichen Vorteil des gemeinschaftlichen Wohnens sehen wir im Teilen von Ressourcen vielfältiger Art, etwa von Räumen und Bereichen, die für alle im Haus nutzbar sind, oder von Fortbewegungsmitteln, Werkzeug und anderen Dingen, die der Gemeinschaft zur Verfügung stehen.

Das Vorstadthaus soll aber nicht nur den unmittelbaren Bewohnern dienen, sondern auch Bereicherung für das Grätzl sein: Wir wollen gleichermaßen Mehrwert für die Bewohner wie auch für die Nachbarschaft bieten. Oft sprechen die Wienerinnen und Wiener vom Dorf in der Stadt, wenn sie über „ihr“ Grätzl sprechen. Wir gehen einen Schritt weiter und sagen: Wir wollen die besten Eigenschaften von Stadt- und Landleben vereinen.

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